Die neue DIN EN 1090- Teil 1 und 2-Stahlbau Am 1. Januar 2011 ist die DIN EN 1090 offiziell in Kraft getreten! Es ist die einzige Möglichkeit tragende Stahl- und Aluminiumteile innerhalb der EU in Verkehr zu bringen. Um dies zu erreichen, ist die Einrichtung einer sog. werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) dafür die Voraussetzung. Mit der Einführung der EN 1090 wurde eine Normenreihe geschaffen, die in bisher drei Teilen die Herstellung und das Inverkehrbringung von Tragwerken aus Stahl und/oder Aluminium auf europäischer Ebene regelt (DIN EN 1090- Teil 3: für den Bereich Aluminium).   Das System zur Konformitätsbewertung bei Stahlbauten setzt sich dabei zusammen aus:     Schema Bauprodukte nach Baurecht:     Die EN 1090-1 regelt dabei das Konformitätsnachweisverfahren für tragende Bauteile aus Stahl und/oder Aluminium. Hier wird also nicht die Herstellung von Tragwerken selbst behandelt, sondern die Notwendigkeit der Zertifizierung der WPK (der werkseigenen Produktionskontrolle) durch eine anerkannte Stelle, die entsprechenden Inspektionsintervalle und die bei der Inverkehrbringung notwendigen Dokumente “CE-Kennzeichen” und “Leistungserklärung”. Etwas anders verhält es sich mit den Ausführungsnormen EN 1090-2 (Stahl) und EN 1090-3 (Aluminium) und den dazugehörigen Ergänzungen für dünnwandige kaltumgeformte Anwendungen (EN 1090-4 und EN 1090-5). Diese Normen stellen den aktuellen Stand der Technik dar. Sie werden angewendet für die Herstellung von Bauprodukten / Bauteilen, die später nach EN 1090-1 gekennzeichnet werden, bei folgenden Abläufen:

  • Spezieller Prozess: „Bemessung“ (siehe Tabelle B.1 aus DIN EN 1090-1, linke Spalte)
  • Spezieller Prozess: „Schweißen“
  • Spezieller Prozess: „Zuschneiden, Umformen, Anarbeitung“
  • Spezieller Prozess: „Fügen mit mechanischen Verbindungsmitteln“
  • Spezieller Prozess: „Flammrichten / Wärmebehandlung“
  • Spezieller Prozess: „Zerstörungsfreie Prüfung ZfP“
  • Spezieller Prozess: „Korrosionsschutz bzw. Beschichten“
  • aber auch bei der Montage von Tragwerken: intern und / oder auf Baustellen oder
  • Reparaturen an bestehenden Tragwerken, z.B. Stahlbrücken.

 

  Durch die nunmehr fast 25 Jahre Erfahrung unserer Geschäftsführung im Stahlbau und der Schweißtechnik im Bereich DIN 18800 sowie der Beratung bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen (nach ISO 9001, aber auch bei den schweißtechnischen Anforderungen nach DIN EN ISO 3834) haben wir ein Konzept entwickelt, wie für Sie die WPK- Einrichtung praxisgerecht in Ihrem Unternehmen umsetzen und zur Zertifizierung vorbereiten. Sie bieten die handwerkliche Ausführung und liefern Qualität, wir erstellen Ihnen ein Fertigungs- Handbuch, die notwendigen Verfahrensanweisungen, Formulare und sonstige Unterlagen und dokumentieren Ihre Abläufe gemäß der Norm und für die Ausführungsklassen EXC1 bis EXC3. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der von Ihnen gewählten zertifizierenden Stelle.   Wir bieten Ihnen ein Gesamtpaket und zeigen Ihnen, wie Sie die Anforderungen auf einfachem Wege erfüllen. Unsere Dienstleitung beinhaltet zum Beispiel folgendes:

  • eine vorbereitete Dokumentation der werkseigenen Produktionskontrolle
  • Vorlagen, Checklisten und ergänzende Unterlagen zur Umsetzung der Norm und CE-Kennzeichnung Ihrer Produkte sowie Beratung und Einführung vor Ort

Unsere Vorlagen und Dokumentationen sind in Abstimmung mit den Handwerkskammern des Metallhandwerks und in Projekten in der praktischen Umsetzung mit unseren Kunden entstanden. Dies alles führt zu sehr kurzen Umsetzungszeiten mit einem minimalen Aufwand auf Ihrer Seite. Haben also auch Sie Probleme, Fragen zu den Anforderungen, der Umsetzung und der Zertifizierung

  • bei der Einführung der DIN EN 1090 – Teil 1 – WPK und / oder DIN EN 1090 – T. 2 bzw. 3
  • oder nur der Schweißtechnik gemäß – DIN EN 1090- Teil 2- Stahlbau oder – DIN EN 1090- Teil 3-Aluminium, da die Verpflichtung zur Einhaltung der Ausführungsnormen EN 1090-2 und -3 alleine nicht zwingend zur Folge hat, dass die Organisation nach EN 1090-1 zertifiziert sein muss.

Die Kriterien der DIN EN 1090 – Teil 1 gelten nur für Bauprodukte, die für die Errichtung in der EU vorgesehen sind, wobei die Herstellung z.B. von Maschinen bzw. Maschinenbauteilen nicht hierunter fallen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, damit wir Ihnen nach der ersten Kontaktaufnahme unsere Arbeitsweise näher erläutern und Ihnen ein entsprechend abgestimmtes Angebot erstellen können. Wir sind dabei sicher, dass auch Ihre Firma – wie schon unsere anderen Kunden – mit uns die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN 1090 erlangen wird.  

Das Ingenieurbüro Peschel GmbH ist in allen Bereichen der DIN EN 1090- Teil 1 und 2 für die Ausführungsklassen EXC1 sowie EXC2 bis EXC4 ausgebildet – siehe nachfolgende Teilnehmerbescheinigungen der SLV Duisburg:

Weiterhin ist unsere Geschäftsführung weltweit als Schweißspezialist anerkannt:

 

  • Vergleich der Anforderungen: nach DIN EN 1090- Teil 2- Bereich Schweißen mit DIN 18800- Teil 7 – Bereich Schweißtechnik

In unserem Leitfaden sind die wichtigsten Inhalte und Gegenüberstellungen der einzelnen Zertifizierungsstufen zusammengefasst.